Fragenkatalog zu Wohn- und Serviceprojekten für Senioren und Seniorinnen

Fragenkatalog für die Anbieter von barrierefreien Wohn- und Service-Projekten für Seniorinnen und Senioren

1.  Zum Betreuten Wohnen

1.1 Konzeption in Kurzfassung (wo realisiert, Investor, Träger) ?

1.2 Lage u. Anzahl der Wohnungen. (z.B. zentrumsnah, Nutzung der

Infrastruktur, Einkauf, Mobilität)

1.3 Raumangebot: Schlaf-Zi., Wohn-Zi., Küche, Nasszelle

(Bad/Dusche/WC) ?

1.4 Größe der Wohnung (Grundriss) qm?

1.5 Ausstattung (z.B. mit eigene Möbeln) ?

1.6 Notruf (installiert, ambulant z.B. am Arm); an wen gerichtet ?

1.7 Angebot von Service-Leistungen (vertraglich geregelt) ?

– welche sind zur Annahme verpflichtend ?

– freiwillig und/oder nach Bedarf ?

– tägl. Anwesenheits- u. Mobilitäts-Nachfrage (ggf. WC-

Spülung-Kontrolle) ?

– FS/ME/AE-Angebote

– Tagespflege

– sonstige Angebote (wöchentlich, unregelmäßig u.a.)

1.8 Möglichkeit des Kaufs und/oder der Miete von 1, 2, und

3-Zimmerwohnungen ?

1.9 Kosten für den Mieter (Mietvertrag) ?

a) Mietberechnung nach ortsüblichem Mietpreis

b) Nebenkosten

c) Betreuungskosten

d) Pflegekosten

e) Sonstige Kosten

1.10 Warteliste ?

 

 

2. Zu Pflege-Wohngemeinschaften (Pflege-WGs)

2.1 Konzeption in Kurzfassung (an welchen Orten realisiert, Investor ) ?

2.2 vollständig selbstverantwortet (z.B. als e.V.) oder in Trägerschaft von … ?

2.3 Lage (z.B. zentrumsnah, Nutzung der Infrastruktur, Einkauf, Mobilität) ?

2.4 Raumangebot für wieviel BewohnerInnen (Grundriss) ?

– DZ für Ehepaare möglich ?

– Ausstattung ?

– Angebot für demenziell Erkrankte (z.B. Freigelände) ?

2.5 Mindestgröße der Wohngruppe ?

2.6 Unterliegt die WG der Heimaufsicht ?

2.7 Wer verständigt bei Bedarf den Hausmeister ?

2.8 Personal

– Präsenzkraft 24 Std. anwesend ?

– Qualifikation der Präsenzkraft ?

– AlltagsbegleiterInnen (Qualifikation) ?

– Auszubildende

2.9 Wie ist Notruf realisiert – Armband etc.?

2.10 Kommt Notruf bei Präsenzkraft an ?

2.11 Kommt Hausarzt regelmäßig in die Wohngruppe ?

2.12 Wer liefert Medikamente aus (Befugnis)?

2.13 Wie stark sind Angehörige eingebunden?

2.14 Ist eine Ehrenamtlichen-Gruppe notwendig?

2.15 Welche Kontakte bestehen zu Nachbarschaft, Quartier,   Gemeinwesen ?

2.16 Warteliste ?

3. Zur Bürgerbeteiligung für Bedarfserhebung und Projekt-Entwicklung

3.1 Ihre Erfahrungen / Voraussetzungen um das Ziel zu erreichen ?

– Quartierslösung oder Solitär-Konzept empfehlenswert ?

– Was sollte verbessert werden bei einem neuen Projekt ?

– war eine Prozess-Moderation beteiligt (wie finanziert) ?

3.2 Ist die Ermittlung der Potentiale in der Gemeinde mit Ihrer Hilfe erfolgt ?

3.3 Bedarfsanalyse und -planung

– Hat die Gemeinde eine Bedarfsumfrage durchgeführt ?

– Sind Erhebungen zur Bedarfsplanung 2030  (demographische   Entwicklung) erfolgt (von wem, mit welcher fachlichen u. finanziellen Unterstützung) ?

3.4 Engagement der Gemeinde: finanziell, personell, Bereitstellung von Gebäude, Baugrund etc. ?

3.5 Wie wurden die Projekte in der Gemeinde öffentlich vorgestellt  ?

3.6 Fördermittel: für welche Bausteine der Projekt-Entwicklung gibt es  öffentliche (Kommune, Landkreis, Land) u. private wie Stiftungsgelder etc.  ?

 

Für den Entwurf: Ammerbuch-Altingen, 10.10.18 /Erich Schneider
Ergänzt: A.-Entringen, 26.10.18 /Roland Ensinger